PCAS Austria
Hilfe für Ungarns Hunde

Oktober 2018

Unsere Spendenfahrt von 4 - 7 Oktober 2018
Auch dieses mal war unser Auto vollbeladen. Meine Tochter Tamara hat mich auf der langen Reise begleitet. Um Mitternacht gestartet, wurden wir um kurz nach 7 Uhr schon sehnsüchtig im Beaglehaus erwartet. Dort wurden wir gleich von 5 Beagles niedergeschmust......
 
 

Es gab nach einer herzlichen Begrüßung gleich mal ein reichhaltiges Frühstück .

Danach fuhren wir zu unserer Tierschützerin Betty Vidra, um unser Auto auszuladen. Gleichzeitig mit uns kam auch der Tranporter der die restlichen Spenden von uns mit hatte. Es blieb uns nicht viel Zeit und wir fuhren in die Tierklinik, um bei der Abschlussuntersuchung der ausreisenden Hunde dabei zu sein.

Dann ging es gleich weiter in die Tötungsstation Nyiregyhaza und weiter in unsere Auffangstation Tiszarad. Am nächsten Morgen besuchten wir Betty halfen im Haushalt, fotografierten und fütterten ihre Hunde .

An dieser Stelle was von meiner Tochter Tamara.

Um der Wahrheit ein Gesicht zu geben Tötungsstationen, von vielen bereits gehört ,aber von wenigen verstanden. Auch ich konnte mir unter einer Tötungsstation nichts vorstellen, bis zu diesem Tag. Von der Stadt fuhren wir in einen kleinen Vorort, Häuser, Autos, Einwohner, wie bei uns.Durch eine kleine Einfahrt fuhren wir auf ein Grundstück. Ein großer Garten, ein etwas schäbiges Haus. Vom Auto aus sah ich hinten auf der Wiese schon diese kleinen Zwinger stehn, mit der Beschriftung 1-6. Mit einer Futter und Leckerlibox stiegen wir aus dem Auto und gingen los. Angekommen an den Zwingern sah ich 7 Hunde. In den Zwingern standen Boxen und das wars. Kein Futter und kein Wasser, NICHTS. Einige Hunde sind sehr verängstigt, sehr vorsichtig und zurückhaltend. Viele aber, haben den Glauben an das gute im Menschen nie verloren, egal was ihnen auch zugestoßen sein mag. Sie sind offen, neugierig. Aber eins hatten sie alle gemeinsam. HUNGER! Das war sie also diese private Tötungsstation. Hier in Ungarn werden auf der Strasse Hunde gefangen. Die Besitzer der Station bekommen Futtergeld aber die Hunde werden dieses Futter NIE sehen. Um Platz für neue Hunde zu haben lässt man diese verhungern oder macht noch schlimmere Sachen mit ihnen. Dann kommen die nächsten und der Rubel rollt. Sollte es einem Verein doch gelingen, eine Platz für den ein oder anderen Hund zu finden halten die Menschen wieder die Hand auf und verdienen sich so ihren Lebensunterhalt. Nach langen Streicheleinheiten und vielen Leckerlis mussten wir die Hunde wieder zurück lassen. Für uns ging es weiter in die nächste Tötungsstation. Tagsüber wird man von den Eindrücken nur so erschlagen. Es gibt keinen Moment um einmal durch zu atmen und nachzudenken, denn man möchte in diesen kurzen Momenten diesen kleinen Lebewesen soviel Aufmerksamkeit wie möglichschenken.Schlimm werden erst die Nächte ,in denen man zur Ruhe kommt und alles realisiert. Das all diese liebeshungrigen Hunde keine Chance haben, das einige von ihnen morgen schon sterben könnten. ohne jemals Geborgenheit, Liebe und Wärme erfahren zu haben.

Am Abend haben wir uns alle eine Auszeit gegönnt und fuhren auf das Weinlesefest nach.

Geburtstag im Tierheim Pacsi
Samstag holten wir Nicole von ihrer Futtersammlung ab und fuhren zusammen mit Betty und Agi in das befreundete Tierheim Pacsi Kutyamenhely die uns zu einem Geburtstagsfest eingeladen hatten.

Es ist ein tolles Tierheim und wir haben lange mit den netten Damen vom Verein „Helfen vor Ort –Hiilfe die ankommt notfelle-ev.de" die das Tierheim unterstützt gesprochen. Toll zu sehen was sie schon alles geschafft haben und was machbar ist. Neben dem Tierheim befindet sich eine Tötung die wir auch besucht haben.

Unser nächstes Ziel war Futter kaufen. Wir haben es wieder geschafft 670 kg Futter von unserem Flohmarktgeld zu kaufen. ( Leider hatte in den Autos nicht mehr Platz).

Wir brachten einen Teil des Futters auch gleich danach in unsere Auffangstation.

Wie immer war die Zeit leider wieder zu kurz und wir mussten uns am Sonntag wieder von unseren lieben Freunden verabschieden.



 
 
 
 
 
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